Freitag, 11. Juli 2014

Federn im Bilderrahmen


Wer auch der Meinung ist, dass Federn nicht nur an Vögeln schön aussehen, für den ist dieses absolut simple und dennoch sehr schöne 5-Minuten-DIY bestimmt etwas! Alles was ihr dafür braucht, ist eine schöne Feder mit einem besonderen Muster und ein Bilderrahmen in passender Größe. Besonders effektvoll ist das Ganze, wenn ihr gleich mehrere Rahmen mit Federn als Komposition aufhängt. Das war eigentlich mein Plan und ich habe dafür extra eine Pfauenfeder in der Wilhelma in Stuttgart gekauft, aber die hat sich die Natur beim Nachhauseweg wieder selbst geholt und jetzt wartet meine kleine Gänsefeder sehnsüchtigst darauf, doch endlich flauschige Gesellschaft zu bekommen! :)

So geht's:
  1. Sucht euch einen passenden Hintergrund, auf dem die Feder gut zur Geltung kommen kann. Ich habe dafür einen schwarzen, nicht ganz gerade geschnittenen Bastelkartonschnipsel verwendet.
  2. Dann wird die Feder zuerst auf das Glas gelegt, wobei ihr darauf achten müsst, dass die einzelnen Federästchen glatt anliegen. Das bunte Papier über die Feder, dann ein weißes oder andersfarbiges Papier in Größe des Bilderrahmens einlegen. Den Rahmen schließen und fertig ist eine schöne Deko! 

Montag, 7. Juli 2014

Erdbeer-Roulade

Weil Sonntag ist, muss ein Kuchen her. Diesmal: Erdbeer-Roulade, die ich allerdings nicht selbst gebacken hat, sondern die meine Schwester gezaubert hat. Aber wir wollten euch dieses schnelle und einfache Rezept nicht vorenthalten, mit dem die Roulade sehr gut gelungen ist.

Ihr braucht:

Für den Teig
  • 4 Eier (getrennt)
  • 3 EL Wasser
  • 75g Zucker
  • 75g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 1 Prise Salz
Für die Füllung
  • 200ml Sahne
  • etwas Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Sahnesteif
  • 250g frische Erdbeeren
Und so geht's:
  1. Zuerst ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 200°C vorheizen. Dann werden die Eigelbe für die Biskuitrolle mit Wasser und Zucker aufgeschlagen, bis eine schaumige Masse entsteht. 
  2. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und auf die Ei-Zucker-Masse gegeben. Mehl und Speisestärke mischen und über das Eiweiß sieben. Vorsichtig unterheben, auf keinen Fall rühren!!
  3. Den Teig auf dem Backblech verteilen, glatt streichen und für etwa 10 Minuten backen. Ein Geschirrtuch mit Zucker bestreuen und den Biskuit vorsichtig darauf stürzen (noch warm). Das Backpapier vorsichtig abziehen (geht leichter, wenn ihr es mit etwas Wasser benetzt) und die Rolle mit dem Geschirrtuch der Länge nach aufrollen. Aufgerollt abkühlen lassen.
  4. Etwa 10 Erdbeeren für die Deko beiseite legen. Die restlichen Erdbeeren waschen und klein schneiden. Für die Füllung dann die Sahne, am besten in einem kühlen Gefäß, mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen. Die Erdbeeren untermischen. Wer mag, kann 2 Esslöffel abschöpfen und fein pürieren, um damit die gesamte Roulade zu bestreichen.
  5. Nun die Roulade vorsichtig auseinander rollen, die Füllung darauf geben und wieder aufrollen. Entweder mit Puderzucker oder mit den 2 Esslöffeln Erdbeer-Sahne-Püree verzieren. Die 10 Erdbeeren dekorativ auf der Roulade verteilen und dann das Ganze nochmals kalt stellen.
  6. Fertig!


Sonntag, 29. Juni 2014

Blütensalz


Sieht hübsch aus, schmeckt lecker und ist auch noch gesund: Selbstgemachtes Blütensalz. Ihr braucht dazu nicht viel:
  • grobkörniges Meersalz
  • Blüten von Kornblume, Rosen, Malve, Ringelblumen oder anderen
Und so geht's:
  1. Die Blüten kurz ausschütteln und fein schneiden.
  2. Salz und klein geschnittene Blüten miteinander vermischen und über Nacht in einem Behälter lassen, damit sich die Duftstoffe der Blüten mit dem Salz verbinden können.
  3. Am nächsten Tag das Blütensalz auf einem Papier- oder Geschirrtuch ausbreiten und trocknen lassen.
  4. Wenn das Salz trocken ist (nach etwa 1 bis 2 Tagen), füllt ihr es in kleine Schraubgläschen. Fertig ist das selbstgemachte Blütensalz!
 
Tipp:
Wer lieber Kräutersalz mag, kann die Blüten auch durch Kräuter aller Art ersetzen oder für die gewisse Schärfe sehr klein geschnittene Chilis dazugeben!

Schneller Himbeerkuchen

 
Wer kennt das nicht: Spontaner Besuch kündigt sich zum Kaffeeklatsch an, aber es gibt nichts außer ein paar langweiligen Keksen zum Tässchen Kaffee. Gut, wenn man dann einen Fertigtortenboden, Schlagsahne, Quark und Beeren zu Hause hat. Denn mehr braucht man für diesen schnellen Kuchen (hier mit Himbeeren) für Faule nicht.
 
 
Das braucht ihr:
  • 1 Tortenboden
  • 150ml Schlagsahne
  • 150g Magerquark oder Frischkäse
  • 1-2 EL Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Sahnesteif
  • etwa 400g Himbeeren (oder auch andere Beeren)
  • etwas Puderzucker
Und so geht's:
  1. Die Schlagsahne kurz aufschlagen, Vanillezucker mit Sahnesteif mischen und in die Sahne geben. Nun die Sahne steif schlagen, dann in den Kühlschrank stellen. Die Schlagsahne wird am besten steif, wenn ihr die Schüssel zuvor für einige Minuten ins Gefrierfach stellt.
  2. Quark oder Frischkäse mit Zucker mischen und kurz verrühren. Anschließend die Sahne vorsichtig unterheben.
  3. Nun die Himbeeren auf die Quark-Sahne-Masse setzen und zum Schluss mit Puderzucker verschönern. Fertig!
 

Mittwoch, 25. Juni 2014

Urlaubserinnerungen festhalten: Strandgut-Mobilé


Wenn ich im Urlaub bin, dann setzt ein steinzeitlicher Mechanismus ein, den man bei Frauen sonst vor allem bei Schuhen & Co. kennt: Sammeln! Ich kann keinen Strand ablaufen, ohne beständig auf den Boden zu gucken, ob da nicht doch DIE Muschel, die mir in meinem Sammelsurium noch fehlt, liegt und darauf wartet, von mir gefunden zu werden. Auch beim Schnorcheln bleibt kein Seeohr an der Stelle, an der es sich abgesetzt hat. Und dann, wenn der Urlaub dann vorbei ist, das Auto auf der Rückfahrt nach einer Mischung aus Meersalz-Algen-Fisch riecht und daheim alles wieder ausgepackt wird, stellt sich dann die große Frage: Wohin damit? 

Im Winter habe ich euch ja schon den Vorschlag gemacht, die schönsten Fundstücke in einem kleinen Weckglas aufzubewahren und mit einem schönen Etikett zu versehen, damit ihr auch immer wisst, wo all die schönen Muscheln und Schnecken herkommen. Heute eine weitere Idee, die mit ein bisschen Paketschnur, Hammer und Nagel sowie einem Stück Treibholz und jeder Menge Muscheln und Perlen in einer halben Stunde machbar ist: Ein Muschelmobilé!


Das braucht ihr:
  • Muscheln, Schnecken, Steine, Glasscherben, ... (alles, was ihr so am Strand gefunden habt)
  • Glasperlen in einer Farbe (grün und blau passen sehr gut zum Strandgut)
  • ein größeres Stück Treibholz oder Holz, das so ähnlich aussieht
  • Schere, Hammer, kleiner Nagel, Paketschnur
So geht's:
  1. In die Muscheln, die kein natürlich entstandens Loch haben, ganz vorsichtig mit Hammer und Nagel ein Loch schlagen, so dass die Paketschnur durchpasst. Ich würde nicht unbedingt mit dem absoluten Lieblingsstück anfangen, damit ihr ein Gefühl dafür bekommt, wie fest man hämmern muss.
  2. Die Paketschnur in fünf etwa gleich lange Stücke schneiden, sodass zwischen 5 bis 7 Muscheln oder Perlen darauf passen. Wer mag, kann natürlich auch noch viel mehr verwenden, aber so hat das Mobilé eine gewisse Leichtigkeit!
  3. Nun an das spätere untere Ende der Paketschnurstücke eine Perle oder eine Muschel festknoten, dann nach Belieben weitere Fundstücke einbinden. Die einzelnen Stücke am besten immer wieder nebeneinander halten, um sicherzustellen, dass nicht alles auf einer Höhe befestigt ist, sondern immer abwechselnd.
  4. An beiden Enden des Treibholzes ein Stück Paketschnur befestigen und gut festknoten, da dies die Aufhängung wird. Dann an einem Haken oder ähnlichem aufhängen und die fertig gestellten Strandgutschnüre befestigen und ebenfalls gut festknoten. Fertig!